Flächenschutz und Raumplanung

Die Metropolregion Hamburg wächst stetig, damit steigt der Druck auf die Freiflächen in der Hansestadt aber auch im Umland. Die steigende Konkurrenz um knappe Flächen erfordert ein gemeinsames Handeln als Stadtregion – damit Natur und Lebensqualität nicht auf der Strecke bleiben!

Der BUND fordert für den Flächenschutz

  • Den Flächenkreislauf Netto-Null in der Metropolregion Hamburg
  • Die Freihaltung der Achsenzwischenräume bzw. Kaltluftbahnen und Landschaftsachsen
  • Die konsequente Umsetzung und Monitoring von Ausgleichsmaßnahmen
  • Ein Gemeinsames Grünes Netz / einen Biotopverbund für die Metropolregion Hamburg
  • Einen gemeinsamen Flächennutzungsplan für die Metropolregion Hamburg
  • Den konsequenten ÖPNV-Ausbau und Verkehrsmodell für die Metropolregion Hamburg
  • Keine Anwendung des §13a BauGB auf unversiegelten Flächen
  • Keine weitere Bebauung in Landschaftsschutzgebieten

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Aktueller Flächenfraß in Hamburg

Hamburg erfreut sich eines ständigen Zuzugs neuer Bewohner*innen. In den letzten Jahren hat die Hansestadt netto zwischen 10.000 und 20.000 neue Bürger*innen jährlich hinzugewonnen. Als Antwort auf die Wachstumsentwicklungen sieht das Wohnungsbauprogramm des Hamburger Senats die Schaffung von 10.000 neuen Wohneinheiten pro Jahr vor – ohne ein aktuelles Planwerk zur Koordination des Wachstums.

Der BUND Hamburg hält dies für verantwortungslos. Ein Neubauvolumen in dieser Dimension würde die bereits jetzt zu hohe Flächenversiegelung vorantreiben und zugleich den Nutzungsdruck auf die letzten Freiräume der Stadt verstärken. Ein Vorantreiben der Wachstumstendenzen verspielt Hamburgs Markenzeichen als Grüne Metropole am Wasser und drängt gleichzeitig den Natur- und Artenschutz noch weiter zurück.

Als Umwelt- und Naturschutzverband sehen wir es als unsere Aufgabe, uns für den Schutz besonders wertvoller Freiräume einzusetzen und Alternativen zur Bebauung von Landschaftsachsen und Flächen des Biotopverbundes einzufordern. Dies gilt zum Beispiel für die in der folgenden Karte verorteten Projekte (Stand 2020).

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