BUND-Landesverband Hamburg

Artenvielfalt bewahren

Allein in Deutschland gibt es etwa 70.000 verschiedene Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen. Diese biologische Vielfalt bildet die Grundlage allen Lebens – auch die unserer Existenz. Der BUND setzt sich deshalb schon lange auf verschiedenen Ebenen für die Erhaltung der Artenvielfalt ein.

Der Klimawandel, die stetig voranschreitende Zersiedelung und die Intensivierung der Landwirtschaft vernichten die Lebensräume unserer Tiere und Pflanzen. Weltweit rechnet der UN-Weltbiodiversitätsrat (IPBES) in seinem "Globalen Bericht zum Zustand der Natur" damit, dass bis zu eine Million Arten in den nächsten Jahrzehnten aussterben könnten. Wir vom BUND stemmen uns dem Verlust der Artenvielfalt entgegen: Mit politischem Druck und rechtlichem Widerstand gegen jede Form der Naturzerstörung. Wir haben aber auch ein breites Angebot für all diejenigen, die sich persönlich für den Artenschutz einsetzen wollen.

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Wie ist die Situation in Hamburg?

In Hamburg beobachten wir einen massiven Arten-Rückgang. Das zeigt beispielsweise die „Rote Liste gefährdeter Brutvogelarten“. So sind seit der letzten Bestandsaufnahme im Jahr 2007  sechs weitere Vogelarten ausgestorben. Vor allem Wiesenvögel wie der Kiebitz sind im starken Abwärtstrend und selbst Allerweltsarten wie Haussperling, Star und Fitis (Laubsänger) mussten neu als gefährdet einstuft werden.

Einen starken Rückgang der Arten zeigt auch die aktuelle "Rote Liste der Reptilien und Amphibien".

 

 

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