NEIN zu Olympia in Hamburg

Hamburg steht vor einer wichtigen Entscheidung. Während Klimakrise und Artensterben Realität sind und wir unsere Wirtschaft und Lebensweise sozial und ökologisch neu ausrichten müssen, will der Senat eine erneute Bewerbung für Olympische Spiele einreichen. Der BUND Hamburg sagt klar: Ein Mega-Event mit enormem Ressourcenverbrauch passt nicht in eine Zukunft, in der wir unsere Lebensgrundlagen schützen wollen.

Der BUND fordert

  • Keine zusätzliche Flächenversiegelung und klimaschädliche Infrastruktur
  • Eine zukunftsfähig ausgerichtete Stadtentwicklung anstelle eines teuren Prestigeprojekts
  • Vor dem Hamburger Referendum: Offenlegung aller Kosten und eine unabhängige, ehrliche Kosten-Nutzen-Analyse

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NEIN zu Olympia

Was Du tun kannst? Komm in die Projektgruppe NEIN zu Olympia!

Das Bürgerschaftsreferendum über die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Hamburg 2036/40/44 findet nach derzeitiger Planung am 31. Mai 2026 und in den Wochen davor als Briefabstimmung statt.

Aktive des Landesverbands Hamburg organisieren sich in der Projektgruppe NEIN zu Olympia über einen Mailverteiler. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass der Umweltschutz im Wahlkampf zum Bürgerschaftsreferendum eine Stimme bekommt.

Wenn Du mitmachen willst, melde dich bei uns unter  stoppolympia(at)bund-hamburg.de

Wir freuen uns auf Dich!

 

Warum Olympia in Hamburg keine Option ist

Schon 2015 hat Hamburg sich gegen Olympia entschieden. Seitdem ist die Lage ernster geworden. Die Erderhitzung schreitet voran, soziale Ungleichheiten verschärfen sich, die Wohnungsnot wächst. Der Zukunftsentscheid Hamburg hat gezeigt, dass die Hamburger*innen genau diese Herausforderungen erkannt haben und sich eine klima- und umweltgerechte Stadtentwicklung wünschen. Genau darauf sollte sich Hamburg konzentrieren.

Stattdessen will die Stadt ein extrem CO2-intensives Großevent umsetzen. Eine neue Arena, ein Olympisches Dorf in der Science City, temporäre Anlagen in Harburg und auf dem Heiligengeistfeld bedeuten Bauaktivitäten, Flächenverbrauch, CO2-Emissionen und nicht zuletzt immens hohe Kosten. Gleichzeitig muss Deutschland ab 2040 nahezu emissionsfrei sein. Olympia passt schlicht nicht zu dieser Aufgabe.

 

Sogenannte Nachhaltigkeit reicht nicht

Der Senat wirbt mit der Idee der nachhaltigen Spiele. Doch aus Sicht des BUND Hamburg ist klar: Beim Internationalen Olympischen Komitee geben andere Interessen den Ton an. In allen bisherigen Austragungsorten gab es Kostenexplosionen, ökologische Belastungen und Verdrängungseffekte. 

Experten zufolge ist das Hamburger Konzept aufgrund zu kleiner Austragungsorte für Olympische Spiele ohne die Errichtung neuer Austragungsorte in der Stadt nicht umsetzbar. Damit droht auch in Hamburg zusätzlicher Flächenverbrauch für Sportstätten, hinzu kommt der für Sicherheitszonen und Medienzentren. Weitere Folgen wie mehr Flugverkehr, temporäre Infrastrukturen und steigende Mieten werden gleichfalls nicht zu vermeiden sein.

Das alles steht im Gegensatz zu einer Stadt, die lebenswert, sozial gerecht und klimaverträglich sein will.

 

Was Hamburg wirklich braucht

Das Geld, das für Olympia ausgegeben werden soll, fehlt an Orten, die dauerhaft für alle von Bedeutung sind. Hamburg braucht bezahlbaren Wohnraum, gut ausgestattete Schulen und Kitas, eine vielfältige Kulturlandschaft und wohnortnahe Sportplätze und Turnhallen.

Breitensport entsteht dort, wo du und andere Menschen täglich aktiv sein können, nicht in riesigen Prestige-Arenen, die nach wenigen Wochen wieder leer stehen.

Unser Nein ist ein Ja zur Zukunft

Olympia steht offiziell für Fairness und Gemeinschaft, doch der ausrichtende Verband agiert wie ein milliardenschwerer Konzern mit wenig Transparenz. Ein solches System passt nicht zu einer demokratischen Stadt, die du mitgestaltest und die verantwortungsvoll mit öffentlichen Geldern umgeht.

Sag mit uns Nein zu Olympia und Ja zu Hamburgs Zukunft!

Unsere nächsten Termine

- 28.11.25 um 11 Uhr Bildaktion am Ballindamm/Ecke Jungfernstieg

Aktive kommen gerne um 10:30 Uhr dazu

- 05.12.25 um 18 Uhr Online Austausch mit Florian Kaiser vom BUND München 

- 10.12.25 um 18 Uhr Online-Treffen der Projektgruppe 

Die ZoomLinks erhältst Du auf Nachfrage, wenn Du Dich bei stoppolympia(at)bund-hamburg.de meldest.

 

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