Straßenzüge voller neuer Bäume, grüne Oasen auf den Dächern und sichere, breite Fuß- und Radwege, die Lust darauf machen, zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs zu sein: Das könnte Hamburg sein, wenn öffentliche Mittel für Klimaanpassung und nachhaltige Mobilität eingesetzt würden, statt in ein riskantes Mega-Event wie Olympia zu fließen. „Wir müssen jetzt investieren, um unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen, statt in ein Prestigeprojekt, dessen Nutzen für die Menschen in Hamburg höchst unsicher ist,“ sagt Sabine Sommer, Vorsitzende des BUND Hamburg.
Die BUND-Projektgruppe „NEIN zu Olympia“ fordert mit der heutigen Aktion vor dem Rathaus Senat und Bürgerschaft auf, vor dem Referendum eine transparente Wirtschaftlichkeitsprüfung vorzulegen. „Ohne belastbare Kosten-Nutzen-Analyse wäre eine Bewerbung haushaltsrechtlich ziemlich fragwürdig,“ so Sommer.
Statt Milliarden in die Ausrichtung der olympischen Spiele zu stecken, sollte Hamburg seine Mittel für eine klimaangepasste und resiliente Stadt einsetzen: Durch Grünflächen Hitze reduzieren, Regenwasser speichern, Luft filtern und die Aufenthaltsqualität in der Stadt attraktiver machen. „Wir können die Radinfrastruktur so gestalten, dass Hamburg mit Kopenhagen mithalten kann, den ÖPNV attraktiv und zuverlässig machen und gleichzeitig grüne Räume schaffen, die allen Hamburgerinnen und Hamburgern zugutekommen,“ erklärt Sommer.
Die Initiative informiert über ihr weiteres Vorgehen, insbesondere über die Unterschriftensammlung gegen die Olympia-Bewerbung, die den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gibt, sich für eine nachhaltige, zukunftsfähige Stadt einzusetzen.
„Hamburgs Zukunft liegt nicht in Olympischen Spielen, sondern in nachhaltigen Investitionen, die Klima, Mobilität und Lebensqualität sichern,“ schließt Sabine Sommer.
Aktion im Überblick:
Was: Appell an Senat und Bürgerschaft „Landeshaushaltsordnung ernst nehmen und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für Olympia in Hamburg vorlegen!“
Wann: Dienstag, 13. Januar 2026, 13:00 Uhr
Wo: Rathausplatz, Hamburg
Vor Ort wird Sabine Sommer, Vorsitzende BUND Hamburg, für Statements und Rückfragen zur Verfügung stehen.
Pressefotos (abrufbar ab ca. 15 Uhr): NEIN zu Olympia Aktion 13.1.26 | Flickr
Bei Rückfragen:
Sabine Sommer, Vorsitzende BUND Hamburg, Tel. 0160 7990946, sabine.sommer(at)bund-hamburg.de
Milena Fischer, Leitung Kommunikation, Tel.: 040 / 600 387-12, kommunikation(at)bund-hamburg.de