Die Bürgerinnen und Bürger Hamburgs haben sich gestern mehrheitlich gegen eine Olympia-Bewerbung ausgesprochen. Der BUND Hamburg hatte im Vorfeld des Referendums auf die erheblichen Zielkonflikte zwischen einer Olympia-Bewerbung und den Verpflichtungen aus dem Hamburger Zukunftsentscheid hingewiesen.
„Jetzt ist eine gute Gelegenheit, den Fokus auf das zu legen, was Hamburg wirklich dringend braucht: eine Stadtentwicklung, die Flächen schützt statt verbraucht, und eine Klimapolitik, die ihren eigenen Ansprüchen gerecht wird. Daran werden wir den Senat weiter messen“, erklärt Sabine Sommer, Vorsitzende des BUND Hamburg.
Das Ergebnis sei kein Signal gegen Sport oder internationale Zusammenarbeit. Es sei ein Auftrag an den Senat, die vorhandenen Ressourcen gezielt in die Herausforderungen zu investieren, vor denen Hamburg tatsächlich stehe: bezahlbares Wohnen ohne weitere Grünflächenversiegelung, konsequente Umsetzung des verschärften Klimaschutzgesetzes und der Erhalt der verbliebenen Freiräume in der wachsenden Stadt.
Der Senat hat mit dem Referendum gezeigt welche Kräfte bei intrinsischer Motivation freigesetzt werden können, der BUND Hamburg erwartet, dass die gesetzten Themen wie bezahlbarer Wohnungsraum und die Grünflächenvernetzung weiterhin mit einem solchen Elan für die Hamburger und Hamburgerinnen vorangetrieben werden.
Bei Rückfragen: Lukas Mörchen, Geschäftsführer BUND Hamburg
Tel.: 040 / 600 387 11, lukas.moerchen@bund-hamburg.de
