BUND-Landesverband Hamburg

Oster-Spiele

01. April 2020 | Kinder-Umweltgruppen

Ostereiersuche mal anders - Anleitung für Osterspiele für Groß und Klein

Ostereiersuche an der Leine

Ein unterhaltsames Spiel für sensible Füße und Hände 

Die Ostereiersuche startet, mit Adlerblick rennen die Kinder durch den Garten und den Park auf der Pirsch nach Süßigkeiten und anderen Leckereien…

Probiert doch auch mal unsere Alternative aus - gerade jüngere Kinder oder weniger Findige haben eine größere Chance, ihr Osterkörbchen zu füllen:

Sucht euch einen freien Platz ohne Hindernisse. In ein dickeres, mehrere Meter langes Seil knüpft ihr oder die Kinder in unregelmäßigen Abständen Knoten. Danach legt das Seil in Windungen und Schlangenlinien auf den Boden. Nun werden den Kindern die Augen verbunden und sie tasten sich mit den Füßen am Seil zum ersten Knoten entlang. Bei wärmerem Wetter macht es barfuß noch mehr Spaß!). Jeder Knoten ist eine Station, an der Osterleckereien gefunden werden können. Diese liegen aber nicht direkt an der Leine, sondern in einem Umkreis von etwa einer Armlänge entfernt und werden mit den Händen ertastet. Wenn das Wetter noch keinen Barfußgang zulässt, könnt ihr auch die Knotenpunkte mit raschelndem Zeitungspapier umhüllen. Wo es raschelt, lohnt es sich zu suchen.

Ostereier-Diebe

In eurer Familie wird ein*e Ostereier-Hüter*in ausgewählt. Um diese Person verteilt ihr einige Osterleckereien. Die hütende Person bekommt nun die Augen verbunden und soll ihre Schätze vor den sich heranschleichenden Dieb*innen beschützen. Die Dieb*innen kommen aus einer Entfernung von mind. 5 Metern, zurzeit immer nur eine Person. Die/Der Hüter*in kann die Dieb*innen abwehren, in dem sie/er in die Richtung zeigt, aus der sich jemand heranschleicht. Denn nicht jeder Schritt gelingt Euch, ohne zu rascheln. Stimmt die gezeigte Richtung, muss die/der Dieb*in zurück auf die Ausgangsposition und kann es nochmal versuchen, wenn sie/er wieder dran ist. Ist ein Ei stibitzt, können die Rollen getauscht werden.

Das Spiel funktioniert nur, wenn alle die Regeln des Fair-Plays einhalten: Also die Dieb*innen sich langsam nähern, die wartenden Dieb*innen leise stehen und die/der Hüter*in nur in die Richtung zeigt, aus der sie/er wirklich Geräusche gehört hat.

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