BUND-Landesverband Hamburg

Elbvertiefung

Jetzt ist es amtlich - die Elbvertiefung hat juristisch die letzte Hürde genommen. Nach 15 Jahren intensiver Verfahrensbegleitung und zwischenzeitlichen Klageerfolgen der Umweltverbände wird gebaggert. der größte Eingriff seit Menschengedenken wird durchgezogen, obwohl ökologische aber auch klar ökonomische Gründe dagegen sprechen. Der Verlust wertvoller Lebensräume für Tiere und Pflanzen, schneller auflaufende Fluten und jedes Jahr noch mehr Fische, die in der sauerstoffarmen Elbe ersticken, sind die wahrscheinlichen Folgen. Damit sind wir weiter den je weg von dem Ziel, auf das wir uns in ganz Europa vor 20 Jahren geeinigt haben: Unsere Flüsse in einen guten ökologischen Zustand zu bringen. 

Der BUND fordert gegen die Elbvertiefung

  • Den konsequenten Schutz des Naturraums Unterelbe mit seinen Süßwasserwatten und den seltenen Tier- und Pflanzenarten! Den Schierlingswasserfenchel (Oenanthe conioides) gibt es sogar weltweit nur im Hamburger Raum.
  • Wirksame Maßnahmen wie Rückdeichungsprojekte und den Wiederanschluss von Nebenelben, damit der Fluss wieder mehr Platz bekommt.
  • Einen Hafenentwicklungsplan, der die Grenzen des Wachstums des Hamburger Hafens aufzeigt.
  • Eine Kooperation des Hamburger Hafens mit den Bremischen Häfen und dem Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven, den die größten Schiffe der Welt ohne Einschränkung erreichen können!

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