BUND-Landesverband Hamburg

Kooperation statt Konkurrenz

An der deutschen Nordseeküste gibt es mit Hamburg, Wilhelmshaven und den Bremischen Häfen drei Standorte, die mit Hunderten Millionen an Subventionen um Ladung konkurrieren. Nicht nur ökologisch, auch volkswirtschaftlich ist dies verheerend.

Angesichts des enormen Eingriffs in die Tideelbe sieht der BUND keine Notwendigkeit für eine weitere Elbvertiefung. Für die wenigen Schiffe, die Hamburg aufgrund ihres Tiefgangs nicht anlaufen können, gibt schon heute Alternativen. Der speziell für große Schiffe gebaute Tiefwasserhafen JadeWeserPort (JWP) in Wilhelmshaven wurde extra für solche Fälle geplant und für rund 600 Millionen Euro fertiggestellt. Aufgrund der Konkurrenz der deutschen Seehäfen werden dort derzeit aber nur wenige Schiffe pro Woche abgefertigt – eine volkswirtschaftlich verheerende Fehlentwicklung.

Für die ganz großen Schiffe gibt es eine Alternative – für die Natur an der Elbe nicht! 

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