Klimaschutz beim Wohnen

Einer der ganz großen Bereiche in dem Energie und damit CO2 gespart werden kann, ist das Wohnen. Hier geht es nicht nur darum, Wärme möglichst regenerativ zu erzeugen, sondern auch um die Sanierung von Bestandsgebäuden bzw. effektive Standards beim Bau neuer Gebäude und Wohngebiete.

Wer heute eine Wohnung baut, will diese in den nächsten Jahrzehnten nicht gleich wieder sanieren. In Hamburg müssen deshalb bei den jährlich 10.000 geplanten Wohneinheiten allerhöchste Standards festgelegt werden. Selbst wenn dies anfangs eine etwas größere Investition bedeutet, über die "Lebenszeit" des Gebäudes und die eingesparten Energiekosten fließt jeder in Klimaschutz eingesetzte Euro gut verzinst zurück.

Wichtig bleibt die energetische Sanierung des Gebäudebestandes. Mehrere hunderttausend Wohneinheiten in Hamburg sind schlecht gedämmt, entsprechend hoch ist das Einsparpotenzial. Die aktuellen Sanierungsraten liegen deutlich unter dem was nötig wäre, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Der BUND fordert daher in jedem der Hamburger Bezirke einen Klimaschutzbeauftragten, der konkret die energetische Sanierung des Bestandes voranbringt und auch private Hausbesitzer anspricht. 

Wichtig sind dafür ausreichende Förderprogramme. SAGA/GWG aber auch andere Wohnungsbaugenossenschaften müssen zum Vorreiter für eine hohe Sanierungsrate und Sanierungsqualität werden. 

 

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