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BUND-Landesverband Hamburg

Klimabilanz Hamburg

Nach dem Hamburger Klimaplan sollen die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent und bis 2050 um 80 Prozent verringert werden. Das ist ohne ganz große Anstrengungen kaum noch zu erreichen.

Der Hamburger Senat fällt sogar hinter die bundesweiten Klimaschutzziele zurück. Auf Bundesebene sollen bis 2030 insgesamt 55 % an CO2-Emissionen eingespart werden. Die im aktuellen Hamburger Klimaplan anvisierten zwei Millionen Tonnen CO2, die bis 2020 (Basisjahr 2012) eingespart werden sollen, reichen bei weitem nicht, um selbst das Einsparziel von 50 % bis zum Jahr 2030 zu erreichen (siehe Grafik).  

Aus Sicht des BUND bleiben Einsparpotenziale insbesondere in den Bereichen Wärmeversorgung, öffentliche Gebäude und Verkehr ungenutzt. Ein Gutachten der Umweltbehörde hatte bereits vor Jahren ein Einsparpotenzial im Verkehrsbereich von rund 400.000 Tonnen CO2 pro Jahr identifiziert. Derzeit steigen die Emissionen in diesem Sektor aber sogar wieder an. Aus Sicht des BUND ist dies ein verkehrs- und klimapolitischer Offenbarungseid.

Die tatsächliche Entwicklung in Hamburg ist also problematisch, der Klimaplan musst dringend nachjustiert und wirksame Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.

CO2-Reduktion in Hamburg

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