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BUND-Landesverband Hamburg

Vegane Weihnachten? Vorsicht Fallen!

12. Dezember 2018 | Weihnachten, Gesundheit

Hier sind tierische Produkte enthalten??? Gerade an den Feiertagen gibt es manch böse Überraschung...

Ob man nun vegan lebt, oder nicht: Manchmal ist es doch überraschend, wo sich überall tierische Produkte wiederfinden. Gerade an den Feiertagen werden viele Produkte benutzt, die aus tierischen Stoffen bestehen! 
Da die Landwirtschaft (und insbesondere die Tierhaltung) auch ein großer Faktor für den Klimawandel und regionale Umweltschäden ist, sind unsere Feiertags-Fallen sicher auch für nicht-vegane Menschen interessant.
Unsere drei Beispiele sind dabei exemplarisch, generell gilt: Lieber einmal genauer auf die Inhaltsstoffe schauen, als die Katze im Sack zu kaufen.


Beispiel 1: Kerzen

Gerade zu den Feiertagen erfreuen sich Viele an Kerzen, die eine angenehme Beleuchtung bieten – Festtagsstimmung inklusive. Aber Vorsicht! Die meisten Kerzen bestehen aus Bienenwachs, Paraffin, Stearin oder Soja- und Rapswachs.
Beim Bienenwachs ist die Frage nicht schwer zu beantworten: Es ist das Produkt von Honigbienen und handelt sich somit um ein tierisches Produkt.
Paraffin hingegen ist zwar vegan, wird allerdings aus Erdöl hergestellt! Besonders umweltfreundlich ist es also nicht. Außerdem können sich auch hier tierische Zusatzstoffe finden.
Stearinkerzen sind primär pflanzlich, können aber auch Säure aus Schweinemägen oder Rindertalg beinhalten. Falls es also nicht explizit als vegan gekennzeichnet ist, sollte man lieber nachfragen.
Soja- und Rapswachs stellen wohl die einfachste Variante für Veganer*innen und Umweltschützer*innen dar. Sie sind meistens pflanzlich und häufig auch als vegan gekennzeichnet. (Quelle: http://www.petazwei.de/sind-kerzen-vegan


Beispiel 2: Rotwein

Ein Glas Rotwein zum Abendessen ist für viele Menschen Bestandteil eines gelungenen Festmahls. Doch auch hier lauert eine vegane Falle: Viele Weine beinhalten Trübstoffe, die herausgefiltert werden. Häufig mit der Zuhilfenahme von Gelatine (aus Schweinescharten oder Knochen), Schwimmblasen (vom Stör oder Wels) oder Hühnereiweiß.
Wer also auf den Weingenuss nicht verzichten möchte, sollte nach zertifizierten Weinen Ausschau halten. Das gelb-grüne „Vegan“-Label findet man häufig auf Bio-Weinen – ein doppelter Gewinn für Umwelt und Natur. (Quelle: http://www.stern.de/genuss/bioweine/veganer-wein---so-kommt-das-tier-in-den-wein-7083572.html


Beispiel 3: Säfte

Egal, ob im Punsch, in der Soße oder einfach Pur: Saft gehört nicht nur zum Alltag, sondern auch zu den Feiertagen. Aber auch hier ergibt sich ein ähnliches Problem wie beim Wein: Viele Trübstoffe werden mithilfe von Gelatine rausgefiltert. Also einfach naturtrübe Säfte kaufen? Auch hier ist Vorsicht geboten, denn Säfte mit hinzugefügtem Provitamin A (häufig auch Betacarotin genannt) enthalten, werden immer auch mit Fischgelatine bearbeitet.
Wer also sichergehen möchte, sollte auch hier wieder auf das gelb-grüne „Vegan“-Label achten. Zur Not empfiehlt es sich auch lieber eher zu naturtrüben Säften zu greifen. (Quelle: http://berioo.de/vegane-saefte-sind-saefte-nicht-von-natur-aus-vegan

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