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BUND-Landesverband Hamburg

Verhandlungsergebnis zur Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“ im Grundsatz positiv

24. April 2019 | Flaechenschutz, Naturschutz

Einigung muss in neuen Flächennutzungsplan münden / Planungen zu Rahlstedt 131 und Vollhöfener Weiden müssen gestoppt werden

Das heute vorgestellte Verhandlungsergebnis zwischen dem NABU Hamburg und der Hamburger Bürgerschaft findet die Unterstützung des BUND Hamburg. Die Einigung, die noch vom Parlament angenommen werden muss, sichert vor allem den derzeitigen Anteil von Landschaftsschutzgebieten (LSG) und des Biotopverbunds an der Landesfläche. Außerdem soll es eine Qualitätsaufwertung des Hamburger Grüns und mehr Ressourcen für den Naturschutz geben. Ein Manko aus Sicht des BUND bleibt allerdings, dass das gesamte Hafengebiet nicht einbezogen wurde.

„Das Ergebnis kann sich sehen lassen und bringt den Natur- und Flächenschutz in Hamburg voran. Senat und Bürgerschaft haben offenbar erkannt, dass Wohnungsbau nicht alles ist und Grün- und Freiflächen für die Stadtentwicklung wichtig sind“, kommentiert Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg, das Verhandlungsergebnis.

In der Konsequenz der heutigen Einigung fordert der BUND Hamburg, dass ein neuer, verbindlicher Flächennutzungsplan aufgestellt wird, der das nun Erreichte planrechtlich abbildet. Außerdem muss dabei auch über diejenigen Freiflächen planrechtlich entschieden werden, die über keinen Schutzstatus verfügen. Derzeit arbeitet die Hamburger Verwaltung mit einem Flächennutzungsplan aus dem Jahr 1997, der hoffnungslos veraltet ist.

Außerdem fordert der BUND, umgehend die Planverfahren für das Gewerbegebiet Merkurpark (Bebauungsplan Rahlstedt 131) und für die Vollhöfener Weiden (Logistikflächen im Hafengebiet) einzustellen. Beide Gebiete gehören zum Landschaftsschutz bzw. zum 2. Grünen Ring.

„Der Senat kann sofort tätig werden und diese am Bedarf vorbei geplanten Vorhaben stoppen. Dann hätten wir sehr schnell einen realen Beitrag für den Grünerhalt in Hamburg“, so Manfred Braasch.  

Für Rückfragen: Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer BUND Hamburg, T: 040 -600 387-11 

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