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BUND-Landesverband Hamburg

Fluglärm am „Airport Hamburg“: Verspätungen im ersten Quartal 2018 nehmen erneut zu

12. April 2018 | Fluglaerm

BUND Hamburg fordert konsequentes Nachtflugverbot / Pünktlichkeitsoffensive, neue Landeentgelte und Bußgelder wirkungslos

Der BUND Hamburg kritisiert den erneuten Anstieg der verspäteten Flugbewegungen am innerstädtisch gelegenen Hamburger Flughafen im ersten Quartal 2018. Die Starts und Landungen nach 23 Uhr sind im Vergleich zum ersten Quartal 2017 nochmals deutlich angestiegen. Damit steht fest, dass die geltenden Betriebszeiten am Flughafen weiter massiv verletzt werden. Außerdem zeigt sich, dass sich die eklatanten Missstände trotz 16-Punkte-Plan, Pünktlichkeitsoffensive, neuer Entgeltordnung und Strafzahlungsforderungen gegen Fluggesellschaften weiter verschärfen.

 

„Die Zahlen sind eindeutig: Keines der von Politik und Airport angekündigten Instrumente zeigt Wirkung und es wird nachts immer lauter. Die Lebensqualität vieler Hamburgerinnen und Hamburger wird den betriebswirtschaftlichen Interessen des Flughafens und der Fluggesellschaften bedingungslos untergeordnet und die Politik sieht hilflos zu“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.

 

Im Einzelnen: Die Landungen kommerzieller Linien- und Touristikflieger außerhalb der offiziellen Betriebszeit nach 23 Uhr liegen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres bei 159 und damit deutlich über den 85 Verspätungen im gleichen Zeitraum 2017. Bei den Starts, die besonders belastend sind, hat sich die Anzahl im Vergleich zu 2017 nochmals gesteigert (31 in 2018 zu 20 in 2017). Das erste Quartal 2018 verzeichnet damit die meisten Verspätungen seit 2011.

 

Der BUND Hamburg tritt für ein konsequentes Nachtflugverbot am Helmut-Schmidt-Airport ab 22 Uhr ein und fordert nun die Bürgerschaft auf, unmittelbar nach der letzten Senatsbefragung am 23.05.2018 über die BUND-Volkspetition für ein konsequentes Nachtflugverbot endlich im Sinne der betroffenen Bürger*innen zu entscheiden.

 

Für Rückfragen: Manfred Braasch, BUND-Hamburg, Tel. (040) 600 387 11

 

 

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