Angekündigte Kürzung der Solarförderung

27. Februar 2026 | Energie

Kommentar des BUND Hamburg

Nach der Ankündigung die Solarförderung für kleinere Anlagen zu streichen, warnt der BUND Hamburg vor gravierenden Folgen für die Energiewende in Hamburg.

„Die Kürzung der Solarförderung für kleine Anlagen und damit für die Ein- und Zweifamilienhäuser ist das falsche Signal“, erklärt Sabine Sommer, Vorsitzende des BUND in Hamburg. „Als Stadtstaat hat Hamburg begrenzte zusätzliche Flächen für den Ausbau der Windenergie. Umso wichtiger ist die es, das große Potenzial auf bereits versiegelten Flächen und privaten Hausdächern konsequent zu nutzen.“ 

Zugleich warnt der Verband vor unerwünschten Ausweichbewegungen. Werden private Dächer unattraktiver, steigt der Druck auf Freiflächen. Das verschärft Nutzungskonflikte und kann dann dazu führen, dass weitere Flächen mit Solarpaneelen bebaut werden. 

Dabei spielen auch kleinere Dachanlagen eine wichtige Rolle für die Energiewende. „Viele Eigentümerinnen und Eigentümer sind bereit, in Photovoltaik zu investieren, doch dafür brauchen sie verlässliche und wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen und Anreize“, so Sommer. 

„Für das Erreichen der Klimaziele dürfen kleinere Dachflächen nicht außen vorgelassen werden. Hamburg braucht Rückenwind für die Solarenergie und keine neuen Hürden!"

Bei Rückfragen: 
Milena Fischer, Leitung Kommunikation, Tel.: 040 / 600 387-12, kommunikation(at)bund-hamburg.de

Sabine Sommer, Landesvorsitzende, sabine.sommer(at)bund-hamburg.de

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