BUND-Landesverband Hamburg

Rückblick "A 26-Ost – Braucht Hamburg eine neue Stadtautobahn?"

Der BUND Hamburg hat am 01.06.2021 zu einer digitalen Fachveranstaltung eingeladen. An diesem Abend wurde mit Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft sowie gut 50 Teilnehmenden über den geplanten Autobahnausbau diskutiert.  

Die A 26-Ost, zwischen der A7 und der A1 wird derzeit in drei Abschnitten auf Hamburger Gebiet geplant. Die Trasse würde ein Landschaftsschutzgebiet zerschneiden und Flächen des Grünen Netzes zerstören. Die Planung zeigt nicht nur ein hohes artenschutzrechtliches Konfliktpotenzial, sondern würde zudem bei Umsetzung zu einem der teuersten Autobahnabschnitte der Bundesrepublik gehören. Die ursprüngliche Bedarfsbegründung lässt sich nicht mehr aufrechterhalten, da sie auf Wachstumsprognosen des Hamburger Hafens basiert, die völlig überholt sind. Ist es vor diesem Hintergrund noch zeitgemäß, eine neue Stadtautobahn zu bauen und wie lässt sich diese Planung mit den Klimazielen und der Mobilitätswende vereinbaren? 

Zu den Planungen und wesentlichen Fakten rund um die A 26-Ost hörten wir einen Input von Sabine Sommer (BUND-AK Mobilität) und zu möglichen Alternativen präsentierte Michael Rothschuh (Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V.) eine Zukunftsvision ohne die A 26-Ost.  

Es diskutierten im Anschluss Christiane Blömeke (BUND Hamburg), Arnold Mergell (HOBUM Oleochemicals GmbH und Industrieverband Hamburg) und Manuel Sarrazin (Bündnis 90/Die Grünen, MdB)

Die Veranstaltung wurde von Karin Heuer moderiert.  

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung können Sie hier nachlesen und die Folien zu den beiden Einführungsvorträgen finden Sie hier: 

Sabine Sommer: A 26-Ost – Braucht Hamburg eine neue Stadtautobahn? 

Michael Rothschuh: Potenziale für Natur, Stadt, Verkehr ohne Stadtautobahn A 26-Ost 

Fragen zur Veranstaltung?

 

 

 

 

Isabell Jackelen

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Die Veranstaltungsreihe "Stadt - Verkehr - Natur" wird gefördert durch:

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