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BUND-Landesverband Hamburg

Der Schweinswal

In manchen Jahren zogen Hunderte Schweinswale meist unauffällig und unter der Wasseroberfläche die Elbe hoch. Doch es werden immer weniger...

Bild von S. Koschinski, Fjord & Baelt DK

Er ist der einzige in Deutschland heimische Wal und schwimmt im Frühjahr gerne seinem "Lieblingsfutter" hinterher, dem Stint. In manchen Jahren zogen so Hunderte Schweinswale meist unauffällig und unter der Wasseroberfläche die Elbe hoch.
Doch es werden immer weniger und das liegt an den fast jeden Sommer dramatisch absinkenden Sauerstoffgehalten in der Elbe.
Zu den Ursachen für die sogenannten "Sauerstofflöcher" gehören unter Anderem die Veränderung des Flussbetts durch die letzte Elbvertiefung, die regelmäßigen Baggerarbeiten in der Elbe und die Kühlwassereinleitung aus dem Kohlekraftwerk Moorburg. 

Alle zusammen tragen dazu bei, dass mehrfach in den letzten Jahren fast die komplette Stintbrut verendete – und dass wegen des Futtermangels nur noch wenige Schweinswale die Elbe hochziehen. Ob die Tendenz in diesem Frühjahr weitergeht oder ob es wieder mehr Wale werden, wollen wir von Experten erfahren und selbst erkunden.

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