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BUND-Landesverband Hamburg

Hamburgs BIG 5

Die Metropolregion Hamburg ist ein einzigartiger Lebensraum mit einer enormen Artenvielfalt. Darunter sind einige, die man nur selten zu Gesicht bekommt und andere, die sicher zu Diskussionen führen. Eine Veranstaltungsreihe des BUND stellt fünf von Ihnen vor.

Fünf Tierarten, die

  • gerade besonders im wissenschaftlichen oder öffentlichen Interesse stehen.
  • in spannenden Expertenvorträgen vorgestellt werden.
  • durch Exkursionen und Führungen direkt erlebbar werden.
  • einen Überblick zu Natur- und Artenschutz sowie Nutzungskonflikten im Lebensraum Hamburg geben.

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Abstimmung

Der Lebensraum in und um Hamburg bietet eine so tolle Vielfalt, dass wir auch im Jahr 2020 wieder 5 Arten vorstellen werden. Wir können uns aber nicht entscheiden, welche der folgenden spannenden Tiere es sein sollen.

Helfen Sie mit und wählen Sie ihren Favorit für die nächsten Hamburgs BIG 5.

Der Moorfrosch

In der Paarungszeit leuchtet er in den schönsten Farben, doch das hilft ihm, genauso wie vielen weiteren Amphibien nicht bei ihren immer schwieriger werdenden Laich-Wanderungen über Hamburgs Straßen.

Die Libelle des Jahres 2020

Mit der Wahl der Libelle des Jahres macht der BUND auf die Bedrohung der Artenvielfalt aufmerksam. 48 der rund 80 heimischen Arten stehen auf der roten Liste, gerade in Hamburg fehlt es an Lebensraum. Foto: BUND BV_ Michael Post, GdO

Der Fischotter

Seit 2004 breitet er sich von Vielen unbemerkt wieder im Alsterlauf Richtung Hamburg aus. Nicht nur für ihn sind naturnahe Ufergestaltung und sauberes Wasser eine wichtige Lebensgrundlage.

Der Kormoran

Sein schlechter Ruf macht aus ihm oft den Schuldigen am Fischsterben in unseren Gewässern. Bereits einmal wurde er deshalb fast ausgerottet, inzwischen haben sich die Bestände erholt.

Der Kiebitz

Ehemals eine Charakterart des Feuchtgrünlandes im Urstromtal der Elbe, heute vielerorts fast verschwunden. Ein Vogel, der zeigt, welche Bedeutung Ausgleichsflächen für die Biodiversität haben.

Die Breitflügelfledermaus

Wohnungsnot, gibt es in Hamburg nicht nur bei den Menschen. Fledermäuse finden mit der zunehmenden Verdichtung der Stadt immer weniger Quartiere und Jagdgebiete. Foto: Dietmar Nill

Der Weißstorch

Er gehört einfach zum Landschaftsbild dazu in Norddeutschland. Damit das noch lange so bleibt, hilft aktiver Natuschutz direkt vor Ort, zum Beispiel auf der BUND Storchwiese Neuland.

Zwei Arten haben wir bereits ausgewählt: Den Stint, einst tonnenweise in der Elbe und Nahrungsgrundlage für ein komplettes Ökosystem, heute bedroht durch menschliche Eingriffe. Außerdem die GartenwollBiene, stellvertretend für all ihre Wildbienen-Brüder und -Schwestern, die durch den massiven Lebensraumverlust vom Aussterben bedroht sind.

Art 3 -5 sind noch offen. Stimmen Sie ab!

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