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BUND-Landesverband Hamburg

Rätselhaftes Heuckenlock

Durch den grünen Osten Wilhelmsburgs zu Fuß oder per Rad und dabei mehr Entdecken, als auf den ersten Blick zu erwarten wäre.

Die Tour

Wie geht es?

Koordinaten werden dich zu 11 verschiedene Stationen in Wilhelmsburgs grünem Osten führen. Jeder Station (A-K) kannst du vor Ort eins der Bilder zuordnen, das du dort mit mehr oder weniger scharfem Auge wieder entdecken wirst.

Notiere dir die Zahl, die zur jeweiligen Station gehört, denn am Ende wird die richtige Reihenfolge die End-Koordinate ergeben.

Zu einigen Stationen gibt es außerdem noch weiterführende Infos, die du hier nachlesen kannst. Es lohnt sich aber auch unterwegs die Augen offen zu halten, denn es gibt mehr zu Entdecken, als du vielleicht erwartest.

 

Die Tour ist als Wanderung über 7,5 Kilometer angelegt und du solltest dafür ca. 2,5 h einplanen. Start und Ziel können jeweils mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Von der S-Bahn Wilhelmsburg kann der Startpunkt auch zu Fuß erreicht werden, wodurch sich die Strecke um etwas mehr als einen Kilometer verlängert. Achtung: Vom Ziel fährt der Bus nur jede Stunde!

Die meiste Zeit führt die Strecke auf wenig befahrenen Straßen oder am Deich entlang. Es ist hoffentlich selbstverständlich, dass in den Landschafts- und Naturschutzgebieten die Wege nicht verlassen werden dürfen. Wenn du dich vor Ort an den Stationen umsiehst, dann hinterlass bitte alles so, wie du es vorgefunden hast.

  

Koordinaten

Tipp: Um zu den jeweiligen Stationen zu gelangen, kannst du die folgenden Koordinaten einfach bei Google Maps oder einem anderen Navigationsprogram deiner Wahl einfügen.

Station A - 53°29'39.8"N 10°01'24.2"E (Start)

Station B - 53°29'37.5"N 10°01'33.8"E

Station C - 53°29'31.4"N 10°02'23.5"E

Station D - 53°29'26.7"N 10°02'39.8"E

Station E - 53°29'24.0"N 10°02'54.6"E

Station F - 53°28'51.8"N 10°03'10.4"E

Station G - 53°28'36.3"N 10°02'28.0"E

Station H - 53°28'24.4"N 10°02'35.6"E

Station I - 53°28'09.7"N 10°02'53.5"E

Station J - 53°27'43.4"N 10°03'43.4"E

Station K - 53°27'24.8"N 10°04'08.2"E (Ziel)

 

Welche Zahl gehört zu welcher Station?

Weitere Informationen

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Station C

Trafohäuschen

Der BUND Hamburg hat alte, ausgediente Transformatoren-Häuschen der HEW zu Wohnmöglichkeiten für die Tiere umgebaut und für Fledermäuse hergerichtet. 

Für diese sind vor allem gute Einflugmöglichkeiten und genügend Hangplätze und Spalten zum sogenannten Übertagen nötig. Auch Nisthilfen und Rückzugsmöglichkeiten für andere Mieter wie etwa Insekten und Vögel werden so ermöglicht.

Mehr Infos 

Station D

Stiftung Ausgleich Altenwerder

Der BUND hat 2009 die "Stiftung Ausgleich Altenwerder" gegründet um Werte in der Natur zu verbessern, diese wiederherzustellen oder in ihrem Bestand langfristig zu sichern. Als Orientierung dafür dienen die Verluste, die in Altenwerder durch den Bau des Containerterminals entstanden sind. Lebensräume für Pflanzen und Tiere, die in Altenwerder zerstört worden sind, sollen deshalb an einem anderen Ort verbessert oder ersetzt werden.

Zu diesem Zweck kauft oder übernimmt die Stiftung naturnahe Flächen, um diese langfristig zu erhalten. Diese Ausgleichsflächen werden dann unter verschiedenen Naturschutzzielen entwickelt und gepflegt. Die für den Naturraum typische biologische Vielfalt wird so gefördert. 

Mehr Infos

Station E

Rückdeichungsprojekt Kreetsand

Das ehemalige, hochliegende Spülfeld wurde bereits 1999 zurückgedeicht. Durch das Abbaggern der Sedimente auf Elb-Niveau soll hier seit 2012 ein ca. 30 ha großes Flachwassergebiet geschaffen werden, das an die Norderelbe angeschlossen ist und somit unter dem Einfluss der Tide steht.

Seit der Mensch die Tideelbe für den Wasserbau immer mehr eindeicht, Nebenflüsse abtrennt und Flachwasserzonen zuschüttet, steht dem Fluss immer weniger Fläche als Überflutungsraum zur Verfügung. Probleme mit starker Strömung, Sedimentablagerung und höheren Hoch- und Niedrigwasserwechseln sind eine Folge.

Durch die Schaffung von Flachwasserzonen ergeben sich wieder positive Einflüsse auf diese Faktoren. Flachwasserzonen sind ein natürlicher Sturmflutschutz und ein Lebensraum der von Fischen und Vögel als lebenswichtige Ruhe- Frass und Aufwuchszone genutzt wird.

Station H

Naturschutzgebiet Heuckenlock

Das ca. 100 ha große Naturschutzgebiet steht seit 1948 unter Schutz und ist weltweit eine der letzten naturnah erhaltenen Süßwassertideaue. Sein Namensgeber ist der große Priel, der hindurch fließt (Lock -plattdütsch für mit Wasser gefüllte Senke) sowie die Familie Heucke, Bewohner der ehemaligen Elbinsel Moorwerder.

Das regelmäßig überflutete Ufergebiet, das sich in verschiedene Vegetationszonen aufteilt, ist extrem nährstoffreich und unterstützt so bis zu 700 verschiedene Arten vor Ort. Darunter sind botanische Raritäten wie die weltweit nur hier vorkommenden Arten Wiebelsschmiele oder  Schierlings-Wasserfenchel, aber auch alte Bekannte, wie die Schachbrettblume oder über 400 Jahre alte Bäume wie die Flatterulmen.

Fische nutzen den Röhricht als Ruhezone und Aufwuchsplatz für Jungfische und viele verschiedene Vogelarten brüten und rasten im Naturschutzgebiet und laben sich an einem ganzen Heer von Spinnen, Käfern, Fliegen, Läusen, Milben und Schmetterlingen. Storch und Rohrdommel, Graureiher und Kormoran, Eisvögel, Meisen, Zaunkönige, Rotkehlchen und Heckenbraunellen sowie ein Seeadlerpaar und ihren Nachwuchs, kann man neben vielen anderen im NSG Heuckenlock antreffen.

Station K

Bunthäuser Spitze

An der Bunthäuser Spitze teilt sich die Elbe auf ca. 15 km in Norder- und Süderelbe und umfließt damit die größte Flussinsel Europas: Wilhelmsburg.
Durch einen hier gebauten Leitdamm wurde bereits im 18. Jahrhundert die Elbe manipuliert, damit gleich viel Wassermenge durch die Norder- wie durch Süderelbe strömte und damit auch durch den damaligen Hafen.

Das 6,7 m hohe Leuchtfeuer wurde bis zum Jahr 1977 noch zur Navigation für die Schifffahrt eingesetzt, seit 2005 steht er unter Denkmalschutz.

Der durch Ebbe und Flut verursachte Unterschied beträgt hier in Bunthaus im Mittel übrigens etwa 3,40 m, verstärkt sich aber durch zunehmende Eingriffe in den Fluss spürbar. Die Tide geht bis zum Sperrwerk Geesthacht, das die menschengemachte Grenze der Gezeiten in der Elbe darstellt.

Die Lösung

Nachdem ihr hoffentlich eine schöne Tour durch das grüne Wilhelmsburg genossen habt, könnt ihr dem noch das I-Tüpfelchen aufsetzen und die sortierten Zahlen zu einer End-Koordinate zusammenfügen:

AB°CDE.F"N G°HI'JK"E

Die Gretchen-Frage: Was befindet sich an diesem Ort?

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