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BUND-Landesverband Hamburg

Der neue "Verklicker"

Moin,

was "verklickern" heißt, weiß jedes Kind, aber was ein "Verklicker" ist, wissen meist nur die, die ab und an auf dem Wasser unterwegs sind. Es ist der kleine Windrichtungsanzeiger oben am Mast des Segelbootes.

Wir nennen unseren neuen Newsletter "Verklicker". Darin informieren wir über aktuelle Themen und Projekte des BUND Hamburg, geben Öko-Tipps für Zuhause und laden Sie zu Exkursionen und Veranstaltungen ein. Und manchmal wollen wir Ihnen verklickern, aus welcher Richtung der (umwelt-)politische Wind in Hamburg weht.

In unserer ersten Ausgabe weisen wir auf gleich zwei umweltpolitisch brisante Themen hin, den Lärmaktionsplan und den Hamburger Klimaplan. Beide werden für die nächsten Jahre die Richtung der Hamburger Politik bestimmen – in Bereichen, in denen unsere Wirtschaftsweise und unser Konsumverhalten oft im krassen Widerspruch zu effektivem Umwelt- und Gesundheitsschutz stehen.

Beginnen wollen wir aber mit Themen, in denen jede*r von uns schnell und unkompliziert etwas für die Umwelt tun kann.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und ein schönes, sonniges Wochenende in der Natur.

Ihre Newsletter-Team des BUND Hamburg

 

PS: Gefällt Ihnen unser Newsletter? Dann leiten Sie ihn gerne an Ihre Freund*innen, Verwandte und Bekannte weiter. Diese können sich dann selbst anmelden unter www.bund-hamburg.de/newsletter.

Futter für die Bienen

Bienen und ihre „wilden“ Verwandten haben es nicht leicht in unserer aufgeräumten Landschaft – und in der Stadt schon gar nicht. Haben Sie einen kleinen Balkon oder ein Gärtchen? Perfekt! Dann schaffen Sie doch ein kleines Blütenparadies für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Der BUND hilft Ihnen dabei!

Mit den richtigen Pflanzen bereiten Sie Bienen und anderen Insekten von März bis Oktober einen gedeckten Tisch – und sich selbst viel Freude. Sie müssen nur darauf achten, dass Ihre Auswahl einigermaßen zum jeweiligen Standort passt.

Wir haben deshalb zwei Pflanzenlisten für Sie zusammengestellt, eine für sonnige und eine für schattigere Balkone. Die Pflanzen erhalten Sie in den meisten Gärtnereien, auf Bio-Wochenmärkten und oft auch in Baumärkten. Zusammen mit torffreier Blumenerde und Sand können Sie für unter 30 Euro ein kleines Paradies für Wildbienen und für sich selbst schaffen.

Die Pflanzen, die wir in unserer Liste vorschlagen haben, sind alle mehrjährig, sodass Sie ohne Neuansaat auch in den Folgejahren Freude daran haben. Darunter sind auch viele Kräuter, die frisch oder getrocknet zum Kochen verwendet werden können. 

Hier geht es zur Pflanzenliste und einer einfachen Anleitung, wie Sie ein reichhaltiges, buntes Nahrungsangebot für vielerlei Insekten schaffen.

Zur Anleitung

Klimaschutz braucht Druck

Unser Klima verändert sich rasant – doch in der Politik ist die Botschaft noch nicht angekommen. Erst seit europaweit Schülerinnen und Schüler jeden Freitag auf die Straße gehen, um für den Klimaschutz zu demonstrieren, werden Politiker*innen nervös. In Hamburg soll jetzt ein neuer Klimaplan aufgestellt werden.

Bürgermeister Peter Tschentscher hat gerade betont, dass Hamburg aufgrund seiner wirtschaftlichen Kraft eine Vorreiterrolle beim Thema Klimaschutz einnehmen will. Davon ist bisher nicht viel zu sehen. Autos und Flugzeuge lassen die CO2-Emissionen in unserer Stadt sogar ansteigen, das Kohlekraftwerk Moorburg verbrennt Tag für Tag 12.000 Tonnen Kohle und nach wie vor sind viele Gebäude schlecht gegen Wärmeverluste gedämmt.

Auch die Stadt selbst ist kein gutes Vorbild. Die öffentlichen Gebäude sind energietechnisch in schlechtem Zustand und in vielen Bereichen werden CO2-Verbrauch und Einsparungen gar nicht erst gemessen. So kann Klimaschutz nicht funktionieren.

Der neue Klimaplan für Hamburg ist eine Chance für den Bürgermeister, sein Versprechen einzulösen. Aber es braucht den Druck von der Straße, mehr Freitage für die Zukunft. Nicht nur von Schülerinnen und Schülern – auch Erwachsene sind ausdrücklich willkommen. Seien auch Sie dabei – damit die Lernkurve der Verantwortlichen im Hamburger Rathaus nach oben geht.

Die Termine für die Fridays-for-future-Demonstrationen finden Sie unter

Fridays-for-future

Jetzt Plastikfasten

Jenny ist unsere Expertin für Plastikvermeidung! Neben ihrem Einsatz für die BUNDjugend arbeitet sie in einem Hamburger „Unverpackt-Laden“. Wir haben Jenny gefragt, wie Hamburger*innen am besten praktisch in das Thema einsteigen können und warum man Plastikverzicht unbedingt ernst nehmen sollte.

BUND: Jenny, der BUND hat gerade die Aktion #Plastikfasten gestartet, warum ist das so wichtig?

Plastikmüll lagert sich in riesigen Mengen in globalen Stoffkreisläufen ab – in den Meeren, auf Feldern und damit in unserer Nahrung. Das macht die Natur und uns selbst krank. Plastikfasten ist ein toller Anfang, um ein Zeichen zu setzen für unsere Natur. Ziel muss es sein, dauerhaft weniger Verpackungsmüll zu produzieren. Wenn wir alle im Kleinen anfangen, können wir im Großen etwas verändern.

BUND: Was sind Deine drei besten Tipps, um möglichst viel Plastikmüll zu vermeiden?

  1. Beutel mitnehmen:  Der ist leicht und nimmt wenig Platz weg, und er ermöglicht den Transport ohne Einwegtüten.
  2. Wasser in Glasflaschen kaufen oder noch besser, Leitungswasser trinken:
    Das Leitungswasser in Deutschland kann ohne Bedenken getrunken werden und ist oft sogar von besserer Qualität als Mineralwasser. Man kann es also direkt in die eigene Flasche abfüllen.
  3. Fragen kostet nichts: Einfach freundlich fragen, ob man den Coffee-to-go im eigenen Becher oder den Käse ohne Plastik in der eigenen Dose mitnehmen kann!

BUND: Und wenn man gar keine Ahnung hat vom Thema – wie fängt man am besten an mit Plastikfasten?

Überlege, in welchen Bereichen bei Dir am meisten Plastik anfällt und finde eine Alternative. Genau dafür gibt es im Internet auf der Seite des BUND Hamburg einen "Plastikfrei Einkaufen"-Stadtplan mit Unverpackt-Läden, Bio-Wochenmärkten und Hofläden in Hamburg. Schaut doch mal rein!

Zum Stadtplan

Mehr Ruhe bitte!

Es ist zu laut in Hamburg. Der Lärm an Straßen, Schienen und aus der Luft macht die Menschen krank. Rund 140.000 Hamburgerinnen und Hamburger sind von gesundheitsschädlichem Lärm betroffen. Demnächst will der Hamburger Senat einen neuen Lärmaktionsplan vorstellen. Das Gute daran: Alle Interessierten können mitmachen!

Wie der Hamburger Luftreinhalteplan geht auch der Lärmaktionsplan auf die Europäische Union zurück, die bereits im Jahr 2002 die "Umgebungslärmrichtlinie" auf den Weg gebracht hat. Der Unterschied ist, dass saubere Luft – wenn auch mit Schwierigkeiten – vor Gericht eingeklagt werden kann, der Schutz vor zu viel Lärm dagegen nicht.

Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen ihre Stellungnahmen zum Lärmaktionsplan bei der Behörde einreichen. Der Senat muss wissen, wie es sich an einer verkehrsreichen Straße lebt und dass die Belastung an vielen Orten in Hamburg nicht mehr akzeptabel ist.

Der BUND Hamburg will alle Interessierten bei Ihren Stellungnahmen unterstützen und lädt zu einer Diskussion mit dem Hamburger Umweltsenator Jens Kerstan am Dienstag, 9. April 2019, ins Bürgerhaus Altona ein.

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BUND-Landesverband Hamburg e.V.
Redaktion: Nora Kolter, Christian Schumacher, Steffen Wolff, Paul Schmid

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