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BUND-Landesverband Hamburg

Moin,

in unserer letzten Ausgabe hatten wir Ihnen erklärt, was ein "Verklicker" ist, nämlich der kleine Windrichtungsanzeiger oben am Mast eines Segelbootes.

Ein frischer umweltpolitischer Wind könnte nach den Bezirkswahlen Ende Mai bald in Hamburg wehen. In vier Hamburger Bezirken haben die Grünen die Mehrheit, könnten also bald den oder die Bezirksamtsleiter*in stellen. Was wir davon erwarten, schreibt unser Geschäftsführer Manfred Braasch im ersten Beitrag dieses Newsletter.

Weitere Themen sind Plastikvermeidung und der neue „Plastik-Atlas“ des BUND, der deutlich macht, dass die Hauptursache für die Misere bei den international agierenden Unternehmen liegt.

Zu guter Letzt geben wir Tipps, wie man den Sommer beim Grillabend oder auf der Urlaubsreise genießen kann, ohne die Umwelt allzu sehr zu belasten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und uns allen, vor allem aber unserer Natur, einen schönen Sommer, der nicht so heiß und trocken wird wie der im vergangenen Jahr.

Ihr Newsletter-Team des BUND Hamburg

 

PS: Gefällt Ihnen unser Newsletter? Dann leiten Sie ihn gerne an Ihre Freund*innen, Verwandte und Bekannte weiter. Diese können sich dann selbst anmelden unter www.bund-hamburg.de/newsletter.

Vier Bezirke für die Grünen

Die Bezirkswahlen am 26. Mai haben einiges durcheinandergewirbelt. In vier von sieben Bezirken sind erstmals die Grünen stärkste Partei. Zu Recht erwarten die Menschen nach diesem Ergebnis eine bessere Umweltpolitik und eine Umsetzung „grüner“ Wahlversprechen. So hatten die Grünen im Bezirk Nord angekündigt, sich für ein Nachtflugverbot ab 22 Uhr am Hamburger Flughafen einzusetzen und die Habichtstraße für alte Dieselfahrzeuge zu sperren.

Nun sind die Grünen stärkste Partei im Bezirk Nord und können wie auch in den Bezirken Mitte, Altona und Eimsbüttel die Bezirksamtsleitung übernehmen. Wir warten auf Umsetzung.

Auch und gerade im Bereich der Stadtentwicklung ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Der Bau von 10.000 Wohnungen pro Jahr liegt in der Hand der Bezirke, denn hier werden die Bebauungspläne aufgestellt. Bisher werden hamburgweit jedes Jahr 180 Hektar zusätzlich verbaut, eine Fläche, größer als die Außenalster. Von den vier neuen „grünen“ Bezirksamtsleiter*innen erwarten wir, dass im Wohnungsbau neue Schwerpunkte gesetzt werden, damit nicht bald die letzten Freiflächen zugebaut sind.

Der BUND wird künftig möglichst viele Sitzungen der neu zusammengesetzten Bezirksversammlungen besuchen und genau beobachten, ob mit dem Wechsel der Abgeordneten auch eine neue Politik einkehrt.

Machen Sie sich selbst ein Bild und begleiten Sie unsere BUND-Gruppen zu den Bezirksversammlungen. Interessierte melden sich gerne per Mail:

E-Mail schreiben

Plastic Attack

Plastik findet sich überall in unserem Alltag, meist in Form von Einwegprodukten und Verpackungen. Meist werden diese nur einmal genutzt und landen dann im Müll, werden verbrannt oder mit unbekanntem Ziel in ferne Länder exportiert. Wir möchten gemeinsam mit Euch auf dieses Problem aufmerksam machen.

Und zwar mit einer Plastic Attack! Wir wollen am 21. Juni um 12 Uhr gemeinsam mit Ihnen unseren Wocheneinkauf machen. Nach dem Bezahlen an der Kasse treffen wir uns wieder vor dem Supermarkt, packen unsere Einkäufe aus und füllen sie in unsere eigenen Mehrwegbehältnisse um. Was zunächst unscheinbar klingt, wirkt eindrucksvoll, wenn man danach die Unmengen von Müll sieht, die dabei zusammen kommen.

Den gesammelten Verpackungsmüll lassen wir im Supermarkt zurück, denn die Unternehmen müssen diesen zurücknehmen, da sie die Verantwortung für die Verpackungen und die daraus resultierenden Abfallmengen tragen.

Also: Auf zur Plastic Attack am Freitag, 21. Juni, 12 Uhr in Winterhude

Den genauen Ort erfahren Sie bei Anmeldung unter mail(at)bund-hamburg.de

Übrigens: Zwischen 1950 und 2015 wurden weltweit 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Das entspricht mehr als einer Tonne Plastik pro Mensch, der heute auf der Erde lebt. Den größten Teil davon machen Einwegprodukte und Verpackungen aus.

Diese und viele weitere Informationen gibt es in unserem neuen Plastik-Atlas:

Plastik-Atlas

Grillen ja – aber bitte umweltfreundlich

Grillen mit netten Leuten ist das perfekte Sommervergnügen – wäre da nicht manchmal ein bisschen schlechtes Gewissen dabei. Muss nicht sein, finden wir vom BUND. Mit den richtigen Zutaten auf dem Teller, umweltverträglichen Brennstoffen und dem Verzicht auf Plastik und Einweggrills macht das Grillen Spaß und ist kein besonderes Problem für die Umwelt. Das Beste dabei: Umweltfreundlich Grillen ist ansteckend, gute Vorbilder setzen sich durch.

Das größte Problem beim Grillen sind die riesigen Fleischmengen, die bei einer Grillparty auf den Rost kommen – meist sogar deutlich mehr als bei einem üblichen Fleischgericht zu Hause oder im Restaurant. Wir empfehlen deshalb, beim Grillen auch mal vegetarische und vegane Lebensmittel auszuprobieren. Mit Mozzarella gefüllte Peperoni, gegrillte und eingelegte Auberginen oder Champignons mit Kräuterbutter sind eine leckere Alternative zum herkömmlichen Fleischteller.

Hier gibt es weitere Tipps zur richtigen Grillkohle, Anzündern und zur Müllvermeidung:

Grill-Tipps

Mit gutem Gewissen in den Urlaub

In Zeiten der Klimakrise ruhigen Gewissens in den Urlaub fahren - geht das? Ja klar! Lassen Sie das Flugzeug stehen und setzen Sie stattdessen auf umweltfreundliche Mobilität und nachhaltigen Naturtourismus! In unserer Kooperation „Fahrtziel Natur“ bieten wir vom Alpenraum bis zum Wattenmeer 23 „grüne“ Urlaubsziele an.

Seit 2001 engagieren wir vom BUND uns zusammen mit der Deutschen Bahn im Projekt „Fahrtziel Natur“. Ziel ist es dabei, den Tourismus in sensiblen Naturräumen vom privaten Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel zu verlagern. Dadurch werden CO2-Emissionen eingespart und jede*r Einzelne von uns leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Für dieses Engagement wurde Fahrtziel Natur sogar wiederholt als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Also: Ab in die Bahn und genießen Sie Ihren Urlaub in wunderschönen Nationalparks und Biosphärenreservaten in Deutschland, der Schweiz und Österreich!

Schauen Sie doch mal rein:

Fahrtziel Natur

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BUND-Landesverband Hamburg e.V.
Redaktion: Nora Kolter, Christian Schumacher, Steffen Wolff, Paul Schmid

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